Cry Baby - Janis Joplin

Janis Joplin Revue – Songs und Szenen!

Vor 40 Jahren gestorben, zu früh, ausgebrannt, im selben Herbst wie Jimmi Hendrix und Jim Morrison-warum? Sie waren erfolgreich, weltbekannt, die Stars in Monterey und Woodstock, legendäre Ikonen der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg und des Aufbegehrens gegen den alten Trott, traten ein für Lust, Entgrenzung und Wider­spruch und die Aufhebung der Rassen- und Klassen­schranken – Blumenkinder – und waren gesegnet mit un­verwechselbaren Stimmen und Talenten.
 

Waren sie naiv? Irrlichter? Wahr ist, sie fanden kein Zuhause in dieser Welt.
 

Songs und Szenen aus dem Leben von Janis Joplin und ihrem musikalischen Umfeld: Country-Rock aus Texas, Gospels, Blues, Bessie Smith, Carl Perkings, Buddy Holly, Roy Orbinson, Bob Dylan, Joan Baez, Donovan

Mit Katja Kutz, Christoph Nitz und Inga Strothmüller, unterstützt von der „New Tilt Boogie Band“.
 

Buch/Regie: Jost Krüger
 
 

PRESSE:

„Es ist der 4. Oktober 1970. Janis Joplin setzt sich die letzte Heroinspritze, der Engel kommt, mit nur 27 Jahren stirbt eine Ikone der Hippie-Zeit, eine Sängerin, die den Blues gelebt hat wie keine zweite weiße Sängerin. Regisseur und Autor Jost Krüger hat dieser „Janis im Wunderland“ im Hansa-Theater in Hörde ein Denkmal gesetzt. Und das Premieren-Publikum feierte die neue Revue am Freitagabend beinahe mit Woodstock-Euphorie. Texte, kleine Schauspielszenen, die klug ausgewählte Spots auf das kurze, intensive Leben werfen, und Musik haben genau die richtige Mischung.
 

Großartige Sängerin

Und Katja Kutz lebt diese Janis mit jeder Faser ihrer Stimmbänder und ihres Körpers, ist eine großartige Sängerin, die sich die Posen der extravaganten, alkohol- und drogenabhängigen Frau ganz genau abgeschaut hat und das „Für-immer-jung-Gefühl“ der Blumenkinder wunderbar auf die Bühne bringt.
 

Kratzige und rauhe Stimme

Dabei versucht sie nicht die kratzige, rauhe Stimme des „Crying Babe“ zu imitieren, sondern singt die großen Joplin-Hits auf ihre Art, aber mit immer mehr Ekstase. Spätestens bei den ersten großen Club-Erfolgen von Janis Joplin 1961 hat Katja Kutz, etwas blond-gelockter als das Original, den Saal gerockt und das Publikum ins Wunderland geführt.
 

Gewaltige Bühnenpräsenz

Christoph Nitz steuert in vielen kleinen Rollen und als Bühnenpartner der Joplin die Country-Stimme bei; Inga Strothmüller verwandelt sich von Janis‘ schüchterner, kleiner Schwester Laura in Freundin Linda und den Engel. Musikalisch sind die drei vor der Live-Band und der Video-Wand, über die Bilder von Janis Joplin flimmern, ein Traum-Trio mit gewaltiger Bühnenpräsenz.

Am Schluss summte und sang der ganze Saal – noch auf dem Heimweg auf der Straße. Janis hat alle Zuschauer lang zu Blumenkindern gemacht.“ (RN)